Skrupel zu Führen

Köln-Zündorf, 16. Juni 2010 – Die Sorge vor dem Eindruck, sich über andere stellen zu wollen, zu dominant oder selbstherrlich zu wirken, sowie die Angst vor Konflikten lässt viele Führungskräfte unter ihrem Wirk- und Durchsetzungspotential bleiben. Eine daraus folgende innere Enge erschüttert manche vermeintliche Führungskraft derart, dass sie innerlich verkrampft und sich äußerlich starr(köpfig) gibt.

Vielfach resultieren solche Einstellungen aus negativen Führungsbildern. Die stammen häufig aus dem Militär, aus autoritären Elternhäusern oder Schulen oder natürlich von unangenehmen Erfahrungen mit eigenen Chefs.

Winfried Prost arbeitet seit 30 Jahren im Persönlichkeitstraining von Führungskräften und weiß, dass beispielsweise die Metaphern „Fluglotse“ oder „Dirigent“ viele Menschen in Führungsaufgaben entkrampfen und lockern können und sie in ihrer Funktion legitimieren.

Oft können durch ein solches Bild Skrupel aufgelöst werden. Nicht Skrupellosigkeit ist dabei das Ziel, sondern Skrupelfreiheit. Damit ist eine entspannte und offene Haltung gegenüber Situationen und Menschen gemeint, in der jemand als Chef seine Tätigkeit funktionsorientiert ausüben kann. Für den Aufbau einer positiven Führungsautorität hat Winfried Prost 25 erforderliche Grundhaltungen formuliert, die er in seinen Seminaren vermittelt.