Familienkonflikte können krank machen

Großen Zuspruch erfuhr der Vortrag von Winfried Prost vom 30.9.2013 im Studio Neven-Dumont des Kölner Stadt Anzeiger zum Thema: Familienkonflikte können krank machen.

Der Veranstaltungssaal war mit 200 Personen ausgebucht und der Referent, der zum dritten Mal eingeladen war, um aus seinem reichen Erfahrungsschatz aus vielen Coachings in 30 Jahren zu berichten, drückte sich klar und unmissverständlich aus: „Viele Krankheitssymptome entstehen als Folge jahre- oder jahrzehntelanger innerer oder äußerer Konflikte. Gelingt es sie zu lösen oder sich davon zu befreien, schafft das nicht nur die Voraussetzungen für eine gute Gesundheit, sondern kann auch manche Krankheitssymptome überflüssig machen und zum Verschwinden bringen.“

Erschwert aber nicht wirklich schwer ist es, wenn man in seinem Unterbewusstsein noch Konfliktspuren aus einer Vorgeneration trägt. Häufig ist das bei besonders schwerwiegenden oder gegenüber mehreren Therapien resistenten Symptomen der Fall. „Man muss ja erst einmal auf die Idee kommen, dass das möglich ist und dann vielleicht erst einmal recherchieren, was da noch aus der Vorgeschichte zu einem übertragen worden sein könnte.“ Es zeige sich aber, dass auch bei einer nachträglichen Auflösung solcher Konflikte, die manchmal nur symbolisch erfolgen könne, auch langjährige und schwerwiegende Symptome verschwinden können.

Winfried Prost versteht sich nicht als Heiler, sondern als Philosoph und Coach, der die Erfahrung gemacht hat, dass nach der Lebensreflexion mit Klienten und der Bearbeitung von Hintergrundkonflikten jenseits von deren Alltag sowohl psychische als auch körperliche Symptome als Nebenwirkung sogar vollständig verschwinden konnten. Aus der Zusammenarbeit mit einem Facharzt für psychosomatische Medizin, der diese Möglichkeit bestätigte, sowie einer Ausbildung in familiensystemischer Arbeit ergab sich für Prost die Gewissheit, mit seinen als ganzheitlich angelegten Coachings auf einem auch von anderen Disziplinen beschrittenen Weg zu sein. Anhand einer Reihe anschaulicher Fälle legte er in seinem Vortrag dar, wie man selbst in einem ersten Check seine Symptome darauf hin abklopfen kann, ob sie in solch einen tieferen Zusammenhang stehen. nach dem Vortrag ergab sich aus zahlreichen interessierten Fragen ein spannendes Gespräch, in dem der Referent mit weiteren zahlreichen Beispielen aufwarten konnte und auch einige von Zuhörern mitgeteilte Symptome auf typische dahinter liegende Konflikte durchleuchten konnte.