Die Sieben freien Künste sind praktische Philosophie

Köln-Zündorf, 29. Juni 2010 – Die Philosophie gilt als Mutter der Sieben freien Künste. Die drei grundlegenden sind die Rhetorik, die Dialektik und die Grammatik. Sie bilden das Trivium. Alles was zu ihnen gehört, ist vom Wortsinn her „trivial“. Die vier weiteren anderen Künste sind die Geometrie, die Arithmetik, die Astrologie und die Harmonielehre. Sie bilden das Quadrivium.

Dr. Winfried Prost zeigt Relevanz und Nutzen dieser Künste, indem er sie nicht abstrakt definiert, sondern ihre Bedeutung teils etymologisch aus den Namen der Künste ableitet und sie auf den konkreten einzelnen Menschen bezieht:

1. Die Rhetorik ist dann die Lehre vom richtigen aus sich herausgehen und Fließen.

2. Die Dialektik ist die Kunst, sich selbst, andere Menschen, Dinge, Strukturen und Zusammenhänge zu durchschauen.

3. Die Grammatik ist die Lehre von der Einordnung des einzelnen Elements – auch des einzelnen Menschen – in den größeren Zusammenhang.

4. Die Geometrie ist die Kunst, die Maße der Dinge klar zu erkennen und sie in den richtigen Relationen zu einander zu sehen.

5. Die Arithmetik ist die Kunst, in allem den richtigen Rhythmus zu finden.

6. Die Astrologie ist die Kunst, sich im Einklang mit den Gesetzen des Himmels und der Erde zu bewegen.

7. Die Harmonielehre ist die Kunst, im Wirbel des großen Ganzen immer wieder seine persönliche Harmonie und Lifebalance zu finden.

Alle diese so aus den Sieben freien Künste abgeleiteten Themen betrachtet Winfried Prost als Ausgangspunkt und Ziel seiner Seminare. Darin geht es um den Einklang mit sich und anderen in den Hinsichten von Selbstführung, Kommunikation und Menschenführung. Er sagt: „Sich mit diesen Fragen zu beschäftigen, das ist praktische Philosophie!“

Die Führungs- und Persönlichkeits-Seminare von Winfried Prost auf Basis der Sieben freien Künste finden Sie unter www.winfried-prost.de.