Depressionen sind Ausdruck verdrängter Trauer

Laut Medien kann Depression jeden Treffen und in Deutschland sind angeblich 3 Millionen Menschen davon betroffen.

Ärztlicherseits wird zwischen von außen und von innen verursachten Depressionen unterschieden und das bedeutet ungefähr so viel wie: mit erkennbarem Auslöser und mit nicht erkennbarem Auslöser. Im ersten Fall einer Depression etwa nach dem Tod eines nahen Familienangehörigen ist sofort einleuchtend, dass eine medikamentöse Therapie vorübergehend Sinn machen mag, um den ersten Schock zu überwinden, dass dann aber eine Trauerverarbeitung und vielleicht auch Neuausrichtung des eigenen Lebens angesagt ist, die vielleicht durch Coaching oder psychologische Begleitung unterstützt aber doch persönlich erreicht werden müsste.

Im Fall einer Depression, deren Ursache als endogen diagnostiziert wurde, lässt sich dies auch als „tiefer im Innern, also vielleicht im Unterbewusstsein, lagernd verstehen. Tatsächlich gibt es alte Konflikte oder schmerzliche Verluste oder Erfahrungen, die Jahrzehnte zurückliegen. Sie können sogar über Jahrzehnte ohne Symptombildung wie im Tiefkühlfach gelagert worden sein, und brauchen dann manchmal nur einen kleinen Auslöser, um ohne erkennbaren Grund wieder in Form einer situativ unerklärlichen Trauer anzuspringen. Was man dann für eine Depression – und wenn sie anhält – für eine Krankheit hält, ist dann nach den Beobachtungen von Dr. phil. Winfried Prost in vielen Coachings in Wirklichkeit das Wiederauftauchen von verdrängten Gefühlen. Wenn man versteht, dass Sinn und Nutzen unserer Fähigkeit etwas zu verdrängen, darin liegt, eine Aufarbeitung, die jetzt nicht gelingt, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, erkennt man bei einer auftauchenden Depression auch die Gelegenheit und Notwendigkeit spätestens dann nach deren Ursachen zu forschen und sie endlich zu verarbeiten. Das kann man allein oder mittels eines Coachings tun, wichtig ist aber, dass eine angemessene Aufarbeitung der verschobenen Altlast tatsächlich geschieht. Anderenfalls ist mit anhaltenden Symptomen zu rechnen.

Winfried Prost hat in tausenden Coachings seit vielen Jahren nach den Entstehungsgeschichten von Depressionen und anderen Symptomen geforscht und ist bei der Hinterfragung immer wieder auf schwerwiegende Ereignisse in der Vergangenheit gestoßen. Gelingt es, diese abschließend zu bearbeiten, können nach seiner Erfahrung auch schwerwiegende und lang anhaltende Depressionen vollständig und dauerhaft verschwinden.